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Die Stiftung „Der Planet der Menschen“ sieht ihre Aufgabe darin, einen Beitrag zu folgenden Zielen zu leisten:
• Gegenseitiges Kennenlernen, Verständnis und Respekt zwischen allen Völkern
• Widerstand gegen rassisch, ethnisch, religiös und politisch begründeten Extremismus
• Verhinderung und Lösung bewaffneter Konflikte
• Entwicklung friedenssichernder Maßnahmen
• Abschaffung der Doppelmoral in der Außen- und Innenpolitik
• Erziehung künftiger Generationen im Geist demokratischer Werte und im Sinn einer Zivilgesellschaft und Kultur des Friedens.
Zur Verwirklichung dieser Ziele plant die Stiftung:
• Die Gründung eines neuen, mehrsprachigen und grenzüberschreitenden Fernsehsenders namens „Planet of People TV“, der international operiert und der breiten Öffentlichkeit zugänglich ist. Über diesen Sender soll das Videoprojekt von „Planet der Menschen“ gleichzeitig in aller Welt zu empfangen sein.
• Die Ausarbeitung des der kulturellen Bildung dienenden Videoprojekts „Planet der Menschen“ mit Informationen und Analysen. Das Projekt soll sich vorrangig der Geschichte und den vielfältigen Aspekten des modernen Lebens in allen heute existierenden Staaten widmen sowie die dringlichsten Probleme auf globaler Ebene aufgreifen. Die Ausstrahlung erfolgt weltweit parallel über den mehrsprachigen, grenzüberschreitenden öffentlichen Sender „Planet of People TV“. Vereinzelte Beiträge sollen auch auf Bildungskanälen und anderen interessierten Fernsehsendern in aller Welt zu sehen sein.
• Die Schaffung der mehrsprachigen Website „Planet der Menschen“, die als Informationsquelle für bestimmte Themen und als Internetplattform dient, auf der weitere Projekte von „Planet der Menschen“ und ähnliche Programme anderer Organisationen publik gemacht werden.
• Die Organisation vielfältiger eigener Aktionen, die sich gegen Krieg und Terrorismus richten, sowie die Unterstützung ähnlicher Aktionen anderer Organisationen.
• Die Organisation des jährlichen Weltfestivals „Planet der Menschen“, dessen Konzept und Veranstaltungsplan ohne jeden Zweifel erkennen lässt, dass sich das Event in erster Linie der Sicherung des Friedens und dem Kampf gegen Krieg und Terrorismus verpflichtet fühlt.
• Die Organisation jährlich stattfindender regionaler, nationaler, internationaler und transkontinentaler, weltweiter „Planet der Menschen“-Marathonläufe.
• Die Organisation jährlich stattfindender „Planet der Menschen“-Wettbewerbe für Schüler der Mittel- und Oberstufe und für Studenten zur Kulturgeschichte und politischen Entwicklung der Menschheit und zu den aktuellen Problemen der modernen internationalen Gemeinschaft.
• Die Organisation von „Planet der Menschen“-Reiseveranstaltungen und die Abhaltung jährlicher „Planet der Menschen“-Sommerlager in verschiedenen Ländern für die Sieger der nationalen und internationalen „Planet der Menschen“-Wettbewerbe.
• Die Einrichtung eines „Planet der Menschen“-Kultur- und Bildungszentrums zur Entwicklung und Umsetzung eigener Bildungs- und Kulturprogramme im Rahmen der allgemeinen Prinzipien von „Der Planet der Menschen“ und zur Förderung der Ziele und Pläne der Stiftung.
• Die Unterstützung und Koordinierung von Aufbau und Betrieb der nationalen Zweige der Stiftung „Der Planet der Menschen“ und des „Planet der Menschen“-Kultur- und Bildungszentrums in aller Welt auf nationaler und lokaler Ebene zur Umsetzung der allgemeinen Prinzipien und der zentralen Vorhaben der Programme von Stiftung und Zentrum in Übereinstimmung mit den nationalen und örtlichen Gegebenheiten.
Kommentar zu den Projekten „Der Planet der Menschen“
aus dem Englischen von Rüdiger Dieterle
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Verfassung
der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO)
Die Regierungen der Vertragsstaaten dieser Verfassung erklären im Namen ihrer Völker: Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden;
Die weite Verbreitung von Kultur und die Erziehung zu Gerechtigkeit, Freiheit und Frieden sind für die Würde des Menschen unerlässlich und für alle Völker eine höchste Verpflichtung, die im Geiste gegenseitiger Hilfsbereitschaft und Anteilnahme erfüllt werden muss.
Friede muss - wenn er nicht scheitern soll - in der geistigen und moralischen Solidarität der Menschheit verankert werden.
Deshalb sind die Vertragsstaaten dieser Verfassung (...) einig und entschlossen, die Beziehungen zwischen ihren Völkern zu entwickeln, und zu vertiefen, um sie als Mittel zur Verständigung und zur Verbreitung möglichst vollkommener und wahrheitsgetreuer gegenseitiger Kenntnis ihrer Lebensweise zu nutzen.
Sie gründen deshalb hiermit die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), um durch die Zusammenarbeit der Völker der Erde auf diesen Gebieten den Weltfrieden und den allgemeinen Wohlstand der Menschheit zu fördern (...)
Artikel I
Ziele und Aufgaben
1. Ziel der UNESCO ist es, durch Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Völkern in Bildung, Wissenschaft und Kultur zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, um in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken, die den Völkern der Welt ohne Unterschied der Rasse, des Geschlechts, der Sprache oder Religion durch die Charta der Vereinten Nationen bestätigt worden sind.
2. Um dieses Ziel zu erreichen, wird die UNESCO
(a) in allen Massenmedien bei der Förderung der Verständigung und der gegenseitigen Kenntnis der Völker mitwirken und internationale Vereinbarungen empfehlen, die den freien Austausch von Ideen durch Wort und Bild erleichtern;
(b) der Volksbildung und der Verbreitung von Kultur neuen Auftrieb geben
- durch Empfehlung von geeigneten Bildungsmethoden für die Vorbereitung der Jugend der ganzen Welt auf die Verantwortlichkeiten freier Menschen. (c) Wissen bewahren, erweitern und verbreiten
- durch Förderung der internationalen Zusammenarbeit in allen Bereichen des geistigen Lebens. Dazu gehört der internationale Austausch von Bildungsexperten / Bildungsexpertinnen, Wissenschaftlern / Wissenschaftlerinnen und Kulturschaffenden sowie von Veröffentlichungen, künstlerischen und wissenschaftlichen Objekten und sonstigem Informationsmaterial;
- durch Einführung geeigneter Formen internationaler Zusammenarbeit mit dem Ziel, alle Veröffentlichungen weltweit frei zugänglich zu machen. 3. Die Unabhängigkeit, Unverletzlichkeit und schöpferische Vielfalt der Kulturen und Bildungssysteme der Mitgliedstaaten sind zu wahren. Die UNESCO darf deshalb nicht in Angelegenheiten eingreifen, die im Wesentlichen in die innerstaatliche Zuständigkeit fallen.
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